HerzBrändli
Retreat- und Meditationshaus
   
 

 

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Der übliche Tagesablauf

 

Eine geordnete Tagesstruktur schenkt Stille, Klarheit und Raum - und deshalb ist sie zentral fürs HerzBrändli.

Die Abendmeditation wird manchmal durch einen Film oder im Sommer durch ein Picknick am See oder einen Abendspaziergang ersetzt.

 

6 h Ein neuer Tag beginnt...
6.30 h Meditation, 2 x 25 Minuten Sitzmeditation, dazwischen Gehmeditation;
 

anschliessend ca. eine halbe Stunde meditative Hausreinigung

8 h Frühstück im Schweigen, anschliessend gemeinsames aufräumen
9 h meditative Mithilfe (bis 10 h)
12.30 h Mittagessen, anschliessend gemeinsames aufräumen
18.30 h Abendessen, anschliessend gemeinsames aufräumen
20 h Meditation; 2 x 25 Minuten Sitzmeditation, dazwischen Gehmeditation; Tagesabschluss
   
  von 20 h bis 9 h Stille

 

Zur meditativen Mithilfe und Hausreinigung

Oft empfinden wir Arbeit als mühsam und meiden sie. Hier gehört sie zum Alltag. Weshalb?

Bei der Mithilfe bringen wir die Meditation in den Alltag. Eine ganzheitliche Seinsweise schliesst Arbeit mit ein, weil sie zum Leben gehört, wie Schlafen und Essen.

Arbeit kann stressig sein, wenn wir sie nicht richtig verstehen und es um Leistung und Anerkennung geht. Wenn wir sie jedoch in vollem Gewahrsein ausführen, ist sie nicht mühsam und wir können uns darin gar erholen. Dazu müssen wir unsere Sichtweise über Arbeit ändern – und das üben wir im HerzBrändli.

Arbeit ist ist eine Meditation im Alltag: Mache sie im Rhythmus Deines Atems und beobachte Deine Gedanken und Gefühle. Welche Erfahrungen machst Du?

Wie fühlt es sich an, Reis zu waschen oder ein Rüebli zu schneiden? Wie riecht die Erde im Garten? Singen Vögel oder tschirpen Grillen?

Vielleicht bemerkst Du Widerstände. Nimm sie liebevoll an und heisse sie willkommen. Es sind dieselben, die Dich daran hindern, das Leben voll zu leben. Begegne ihnen offen und neugierig. Wo oder wann hast Du das schon einmal erlebt? Was willst Du damit vermeiden? Bringt Dich das näher zu Deinem Ziel?

Bei der Gartenarbeit können wir uns erden, die Probleme an der Wurzel packen oder das Unkraut mit der Wurzel ausreissen. Dabei gewinnen wir Bodenhaftung und stehen mit beiden Füssen auf dem Boden.

Es geht hier nicht nur um die Pflege vom HerzBrändli, sondern auch der Liebe zu sich selbst. Wenn wir unseren Geist beobachten, können wir viele Einsichten über uns gewinnen und unser Bewusstsein erweitern. Mit einer ganzheitlicheren Seinsweise lässt es sich leichter und freudiger leben.

Das Putzen ist dann nicht mehr eine Drecksarbeit, sondern ein Weg, uns selbst zu reinigen und in uns aufzuräumen. Ebenso gedeiht im Garten nicht nur Nahrung für unseren Körper, sondern auch für unseren Geist und unsere Seele.

Aus Liebe zu uns selbst und zum Leben!

 

 

 
   
+41 79 796 54 51
Andrea Steimer, Brand 1, CH-6354 Vitznau am Rigi
info@herzbraendli.ch