| HerzBrändli | ||||||||
| Retreat- und Meditationshaus | ||||||||
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Involvierte Personen
Andrea Steimer
Was zählt im Leben? Lebe ich das Leben, das ich leben möchte? Schöpfe ich mein Potential? Was gibt dem Leben Sinn? Um diesen Fragen nachzugehen, hörte ich im Jahr 2005 mit der wissenschaftlichen Forschung auf, bei der ich im Jahr 2000 das Doktorat erlangte. Ursprünglich erhoffte ich, in der Wissenschaft die Wahrheit zu finden, doch das System war - wie politische, religiöse oder wirtschaftliche Systeme - Zwängen unterworfen, die verschleierten statt enthüllten. Nach dreieinhalb Jahren Psychoanalyse und einer vertieften Auseinandersetzung mit der psychosozialen Dimension der Wissenschaft war ich mir diesen Kräften wohl bewusst. Doch war das, wonach ich suchte, nämlich das Glück, eine Illusion? Einen ersten Hinweis auf diese Frage erhielt ich im Jahr 2004 während der Cortona-Konferenz der ETH Zürich. Nach 34 Lebensjahren begegnete ich zum ersten Mal Menschen, die zutiefst glücklich zu sein schienen. Sie hatten einen Glanz in den Augen, und ich fühlte mich in ihrer Gegenwart einfach wohl. Welches Geheimnis steckte da dahinter? Ein Schlüssel schien die Meditation zu sein, die sie alle praktizierten. Und so fing auch ich an zu meditieren. Ein halbes Jahr später liess ich den gewohnten Arbeits-Alltag hinter mir und gönnte mir eine Auszeit. Erst suchte ich Ruhe- und Kraftorte in der Schweiz auf, bevor ich mich im Juni 2005 auf eine einjährige Reise nach Indien, Neuseeland und Japan begab. Während der Reise zog ich mich immer wieder in spirituelle, vor allem buddhistische, Zentren zurück, in denen ich auch viel Yoga übte. Beim tibetischen Buddhismus faszinierte mich die gedankliche Klarheit. Diese war der Wissenschaft gewachsen, wie die vielen Dialoge zwischen Buddhismus und Wissenschaft zeigten. Die Praxis des Zen-Buddhismus zog mich wie ein Magnet an, und am Ende der Reise liess ich mich in Japan auf eine zweimonatige Erfahrung in einem Zentempel ein, die mein Herz weit öffnete. Zurück in der Schweiz wurde mir klar, dass ich in meinem ehemaligen Umfeld bald wieder in alte Muster fallen würde. Daher wählte ich eine Anstellung als Köchin im Felsentor, einem spirituellen Begegnungszentrum auf der Rigi. Während der folgenden drei Jahren lernte ich unglaublich viel, einerseits durch das Zusammenleben in einer Arbeits- und Wohngemeinschaft und der neuen Arbeit in der Küche, andererseits durch die vielen Begegnungen mit spirituellen Lehrer und Lehrerinnen, durch die Bücher der wunderbaren Bibliothek und durch die Erfahrungen in weiteren Zen-Zentren zur Vertiefung der Praxis. Seit Herbst 2009 gehe ich mit dem HerzBrändli meinen eigenen Weg. Das Leben selbst ist zu meinem Lehrer geworden. DIE Wahrheit, absolut und unverrückbar, gibt es nicht; es gibt nur Wahrheiten, die auch widersprüchlich sein können. Das zu erkennen und leben, gibt viel innere Freiheit. So begrenze ich mich nicht auf eine einzige Methode, sondern schöpfe aus verschiedenen Erfahrungen, insbesondere der Wissenschaft, der Psychoanalyse, dem Zen und seinen Künsten (für mich Fotografie und Kochen) und modernen spirituellen Methoden wie 'The Work' nach Byron Katie und 'The Journey' nach Brandon Bays. Glück ist keine Illusion. Es ist da, wenn wir im Einklang mit uns selbst leben, und das Leben sich frei ausdrücken und entfalten kann. --- Im Frühling 2011 hat Milos Savic mich und sechs weitere Menschen, die ihre Spiritualität leben, über innere Welten, andere Dimensionen, den Tod und was das danach ist, filmisch befragt: www.meditativemoments.org --- Patrick Schneebeli (Freiwilliger Helfer) Studium der Philosophie und Religionswissenschaft. Grosses Interesse an kritischen Fragen zur Spiritualität. Intensive Auseinandersetzung mit Mystizismen und meditativen Praktiken in ihren zahlreichen kulturellen Ausgestaltungen. Erfahrung in mehreren Kampfkünsten. Vertiefte Ausbildung in Yoga.
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| Andrea Steimer, Brand 1, CH-6354 Vitznau am Rigi | ||||||||
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